Döchtbühlschule Bad Waldsee | Starke Schule. Starke Menschen.

Grund- und Werkrealschule im Bildungszentrum Bad Waldsee

Liebe Eltern,

liebe Schulgemeinschaft der Döchtbühlschule!

Das Schuljahresende ist für uns Anlass nach vorne zu blicken. „Was für eine andere Welt willst du, wenn das hier alles vorbei ist?” Haben Sie sich, liebe Eltern, diese Frage – bezogen auf die Coronapandemie – auch schon einmal gestellt?

Die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte unserer Schule hatten die Möglichkeit, ihre Ideen, Vorschläge, Anliegen für eine andere Welt nach der Pandemie auf der Wand im Eingangsbereich des Hauptbaus aufzuschreiben. Und sie haben das rege in Anspruch genommen. Deutlich wird, dass die Kinder und Jugendlichen sich mit vielen Themen der Erwachsenen beschäftigen: Rassismus, Umweltschutz, Klimawandel, gesellschaftlicher Zusammenhalt, der Weltfrieden, Tierschutz. Die Kinder und Jugendlichen schauen über ihren Tellerrand hinaus in ihre Zukunft. Wir finden das sehr bemerkenswert. Sie wollen nicht mehr nur zurück in die Zeit von „vor-Corona”, sie wollen zukünftig eine andere Welt. Sie wollen Veränderung. Vielleicht weil sie ahnen, dass sie sonst keine Zukunft haben?

In den Leitgedanken unseres pädagogischen Konzepts steht: „Ziel der Döchtbühlschule ist es, getreu unserem Motto, starke Menschen hervorzubringen. Menschen, die ihr Leben aktiv gestalten und als Personen und Bürger in ihrer Zeit bestehen können.”

Wir finden, die Ziele und Veränderungswünsche unserer Kinder und Jugendlichen müssen für uns - Lehrkräfte und Eltern - Ansporn und Ermutigung sein, unserem Auftrag gerecht zu werden - starke Menschen hervorzubringen. Starke, junge Menschen, die dazu fähig sind, die Welt ein Stück zum Besseren zu verändern.

Wir wünschen Ihnen sonnige und erholsame Ferien und freuen uns jetzt schon darauf, mit Ihnen allen im kommenden Schuljahr die Zukunft mitgestalten zu können!

Herzliche Grüße

F. Wiest, Schulleitung                    U. Gassner, stellv. Schulleitung

 

Herzlichen Dank für Ihre Begleitung und Unterstützung

Das zu Ende gehende zweite Schulhalbjahr mit der Schulschließung, dem Fernlernunterricht, dem Präsenzunterricht und dem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen war und ist außergewöhnlich. Vieles, um nicht zu sagen alles, musste neu gedacht, neu entwickelt und neu strukturiert werden, um den Gesundheitsschutz auf der einen Seite und das Recht der Schülerinnen und Schüler auf Bildung auf der anderen Seite miteinander zu vereinbaren. Dieser Spagat war und ist nicht immer einfach und verlangt uns einiges ab. Uns ist es deshalb ein besonders Anliegen uns bei allen zu bedanken, die uns in den vergangenen Monaten konstruktiv und wohlgesonnen, vielleicht auch stillschweigend solidarisch oder einfach verständnisvoll begleitet und unterstützt haben. Herzlichen Dank dafür! Die Kinder und Jugendlichen hatten die Möglichkeit zu erleben, wie die Schulgemeinschaft der Döchtbühlschule eine Krisensituation bewältigt.

Der vollständige Elternbrief ist hier nachzulesen.