Döchtbühlschule Bad Waldsee | Starke Schule. Starke Menschen.

Grund- und Werkrealschule im Bildungszentrum Bad Waldsee

Getreu dem neuen Jahresmotto „Unsere Erde – unsere Zukunft“ wird sich an der Döchtbühlschule jede Klasse in diesem Jahr ganz besonders mit dem Thema Erde und den menschlichen Einflüssen auf die Erde beschäftigen. Hierfür soll versucht werden, dass jede Klasse an mindestens einem Tag keinen Müll beim Vespern „produziert“. Die Klasse 3c von Julia Jauch hat dies direkt in der ersten Woche einmal ausprobiert und war ganz stolz auf den großen Anteil der Kinder, die ein gesundes Frühstück in der Tupperdose mitgebracht hatten, ohne jegliche Verpackungen. Sie selbst würden sich dafür die Note 2 geben, denn bei drei von 22 Kindern hat es beim ersten Mal noch nicht ganz geklappt. Doch in den kommenden Tage werden sie da weiter dran bleiben und versuchen, dass das die ganze Klasse schafft. Wir dürfen gespannt sein....

Hier das Beweisfoto

 

Am Freitag begann für viele Kinder die Schulzeit und knapp 100 kamen zu ihrem ersten Schultag auf den Döchtbühl. In vier Schichten trafen sich die ABC-Schützen in Begleitung ihrer Eltern in der Mensa und wurden dort von ihren Klassenlehrerinnen in Empfang genommen.

Nach einem Bilderbuchkino – veranstaltet von den Zweitklässlern – und der Begrüßung durch Schulleiter Frank Wiest und einem interreligösen Segen ging es für die jungen Kinder ins Klassenzimmer zur ersten Unterrichtsstunde. Die Eltern konnten zwischenzeitlich eine kleine Schulgartenführung machen, sie pflanzten eine Eichel in ein Blumentöpfchen und konnten sich mit Kaffee und Brezeln stärken. Die 9. Klässler sorgten für die Bewirtung und die 10.Klässler kümmerten sich ums Einpflanzen. Das alles klappte reibungslos und vor allem auch auf Abstand und in kleinen Gruppen, denn es waren einige große Döchtbühlschüler als Wegweiser im Einsatz und sorgten so dafür, dass die zahlreichen Besucher sich nicht zu sehr im Weg standen und trotzdem eine echte Einschulungsfeieratmosphäre möglich wurde.

  • Aula
  • Auszug
  • Bilderbuchkino
  • Blumentopf
  • Einpflanzen
  • Fototermin
  • Kaffeebande
  • Kaffeepause
  • Klasse1A
  • Klasse1B
  • Klasse1C
  • Klasse1D
  • Pause

Klassenlehrerin 1 a (v.l.) Annika Mathis und Schulbegleiterin Kristina Uosiene

Klassenlehrerin 1 b (v.l.) Simone Knupfer und Anja Reisch

Klassenlehrerin 1c Renate Hermann

Klassenlehrerin 1 d Anja Roth

In der allerletzten Schulwoche gab es als kleinen Ersatz fürs ausgefallene Schulfest doch noch eine Attraktion für die Grundschüler auf dem Döchtbühl: Die Wasserrutsche wurde aufgebaut und zur ausgiebigen Benutzung für zahlreiche Klassen frei gegeben. Die Kinder hatten riesigen Spaß und konnten sich bei idealen Temperaturen schon mal auf die Sommerferien einstimmen. Slelbstverständlich wurden auch hier alle notwendigen Hygienemaßnahmen eingehalten und ausreichend Seife verwendet und die Gruppen nicht gemischt, so dass jede Klasse nur eine Schulstunde lang rutschen konnte - was den Schülern aber ziemlich egal war, denn eine solche Unterrichtsstunde gibts nicht jeden Tag (und jedes Schuljahr...)

Ein großer  Dank an die Kollegin Marion Betz und ihre Klasse fürs Organisieren, Aufbauen, Ausprobieren und wieder Abbauen!

  • Rutsche2HP
  • Rutsche3HP
  • Rutsche4HP

Zum Ende des Schuljahres verlässt Kollegin Maria Hensel die Döchtbühlschule in Richtung Pension. Bei einer kleinen Feier im Rahmen der Abschluss-GLK wurde sie von Rektor Frank Wiest feierlich verabschiedet. Ihr beruflicher Weg hatte sie über den Waldorfkindergarten, Fortbildungstätigkeit in der Waldorfpädagogik, Lehramtsstudium und dann Einsatz in mehreren Grundschulen in der Gegend auf den Döchtbühl geführt, wo sie die letzten Jahre als Dritt- und Viertklasslehrerin tätig war.

Mit einem gemeinsamen Ständchen an der frischen Luft verabschiedete sich dann auch das Kollegium von Maria Hensel.

Vielen Dank für deinen Einsatz mit und für die Kinder unserer Schule, liebe Maria.

  • Maria2HP
  • MariaHP

....dann braucht es eine echte Alternative!

So kamen die Kinder der Klasse 4b der Döchtbühlschule im Klassenrat auf die Idee, statt eines Auflugs eine gemeinsame Wasserschlacht zu veranstalten.

In einigen Planungsgesprächen: Wie darf sich jedes Kind bewaffnen? Wo sollen wird das machen? Und was macht man, wenn man keine Lust mehr hat? einigten sich die Viertklässler auf gemeinsame Spielregeln und organisierten selbstständig ihr Material.

Zwei Tage später ging es dann endlich los: Bewaffnet mit zahlreichen Spritzpistolen, Schwämmen und Eimern machten sich die 21 Schüler mit ihrer Lehrerin Marion Betz und den Studierenden Meriam Weizenegger und Uwe Albig auf zum Ort des Geschehens, dem Kleinspielfeld auf dem Döchtbühl. Dort ging es dann richtig zur Sache: In vorher ausgelosten Gruppen warfen und spritzen die Kinder was das Zeug hielt. Selbstverständlich durfte auch eine Runde „Mädchen gegen Jungen“ nicht fehlen und selbst die Lehrer bekamen einiges ab.

Zum Glück hatten aber alle ihre Wechselklamotten dabei, sodass bei der Rückkehr nach Hause alle wieder trocken waren. „Machen wir das morgen wieder?“ wollte eine Schülerin zum Schluss noch wissen. Leider steht das Thema Wasserschlacht aber nicht mehr auf dem Stundenplan, denn die Sommerferien stehen vor der Tür.

Fotos: Uwe Albig

  • Wasserschlacht1
  • Wasserschlacht2