Döchtbühlschule Bad Waldsee | Starke Schule. Starke Menschen.

Grund- und Werkrealschule im Bildungszentrum Bad Waldsee

An der Döchtbühlschule in Bad Waldsee gibt es schon im zweiten Jahr das Modell Sprachförderklasse. Aktuell gibt es eine solche im ersten und im zweiten Schuljahr. „Wir sind sehr froh, dass wir die Sprachklassen einrichten konnten“, so Schulleiter Frank Wiest. „Die Kinder mit Sprachförderbedarf können nun am Ort gezielt gefördert werden und müssen nicht lange Busfahrten zum Sprachheilzentrum in Ravensburg in Kauf nehmen.“ Für die spezifische Förderung sorgen zwei Sprachheillehrer, Annika Sandu und Jakob Riether. Sie kümmern sich um die Kinder, die starke sprachliche Defizite zeigen. Annika Sandu erläutert: „Es handelt sich häufig um eingeschränkten Wortschatz oder eingeschränktes Sprachverständnis. Oft liegen aber auch grammatikalische Auffälligkeiten oder massive Aussprachestörungen vor. Manchmal sind die Defizite eher im Bereich Hören angesiedelt, so genannte auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen.“ Etwa vier bis sechs Sprachkinder werden in einer Klasse zusammengefasst gemeinsam mit Kindern ohne Förderbedarf unterrichtet. „Dadurch, dass die Sprachkinder in einer Klasse sind, ist eine Bündelung der Förderstunden möglich. Fast durchgehend ist somit eine zweite Lehrkraft in der Klasse. Und von dem Unterricht im Team profitieren alle Kinder. Denn neben der Kleingruppen- und Einzelförderung findet ein großer Teil des Unterrichts gemeinsam statt. Die Therapie fließt in den normalen Unterricht ein“, freut sich auch die Grundschullehrerin Simone Knupfer. Sie unterrichtet im Team mit Annika Sandu die Sprachklasse im zweiten Schuljahr. „Wir sind sehr froh über die zusätzliche Kompetenz an unserer Schule. Diese kommt auch den Kindern ohne diagnostizierten Förderbedarf zugute.“ Ob die Kinder in den Genuss der Sprachförderung kommen, entscheiden nicht alleine die Eltern. Jakob Riether, der im Team mit Magdalena Mogga die Sprachklasse im ersten Schuljahr unterrichtet, erklärt den Ablauf: „In den Kooperationsgesprächen mit den Kindergärten wird für jedes Kind der passende Weg gesucht. Hier wird bereits überlegt, wo eventuell Bedarf für Sprachförderung besteht. Mit dem Einverständnis der Eltern werden dann die Kinder getestet. Über den Bedarf entscheidet dann das Schulamt. Die einzige Schwierigkeit ist der Termindruck. Die Überprüfungen und Anträge müssen bis zum ersten Dezember beim Schulamt vorliegen.“

Wer sich für die Sprachförderklasse interessiert, kann am Tag der offenen Tür am Freitag, den 24.11.2017, von 17 Uhr bis 19 Uhr in der Döchtbühlschule vorbeischauen. Hier gibt es die Gelegenheit mit den Fachkräften ins Gespräch zu kommen.

Die Lehrkräfte der Döchtbühl-Sprachklassen auf einen Blick vo links nach rechts:

Magdalena Mogga, Jakob Riether, Annika Sandu und Simone Knupfer

Wie kann man den Herbst sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken? Die Zweitklässler der Döchtbühlschule haben es ausprobiert und einen Vormittag im Tannenbühl verbracht. Bei goldenem Oktoberwetter konnten die Schülerinnen und Schüler den Lerngang genießen. Das Erleben in der Natur im jahreszeitlichen Wechsel gehört zu den grundlegenden Erfahrungen in der Grundschule.

Im Rahmen des Unterrichtsthemas Schule früher besuchten alle dritten Klassen der Döchtbühlschule das Schulmuseum in Friedrichshafen. Vor Ort konnten sie praktisch erleben, wie es in der Schule früher so zuging und was für Unterschiede zum Heute doch da sind. Neben den Schreiben mit dem Griffel auf eine Schiefertafel konnten die Kinder auch noch zahlreiche andere alte Klassenräume besichtigen, mit der Fingerrechenmaschine rechnen lernen und die Strafen, die früher so übliche waren, kennen lernen. Vor allem der Esel hatte es den Grundschülern natürlich angetan und alle wollten in diesem Falle mal so richtig ausgelacht werden. Vor und nach dem Ausflug besuchten die Drittklässler dann noch die Uferpromenade in Friedrichshafen, bevor es mit dem Zug wieder nach Hause ging.

  • Esel
  • IchIchIch
  • Karusell
  • TurmFN

Am Dienstag, 24.10.17 besuchten die Klassen 2 der Döchtbühlschule mit ihren Lehrerinnen eine Lesung in der Stadtbücherei. Im Rahmen des bundesweiten Frederik-Tages las die Autorin Henriette Wich aus ihrem Buch "Das Zauberhaus" vor. Ganz schön spannend! Doch die Kinder durften nicht nur zuhören, sondern auch gemeinsam mit der Schriftstellerin eine Geschichte von einem grünen Elefanten und einer Lehrerin erfinden. Beim Erfinden der Geschichte wurde dann viel gelacht. Am Ende gab es noch ein Rätsel, bei dem nur derjenige auf die richtige Lösung kam, der zuvor genau zugehört hatte. Die Gewinnerin bekam ein Buch geschenkt. Doch auch die anderen gingen nicht leer aus: Jede Klasse bekam noch ein weiteres Buch von Henriette Wich für die Klassenbibliothek geschenkt! Zum Schluss durften die Schüler der Schriftstellerin noch viele Fragen stellen und viel zu schnell war die Lesung vorbei.
Vielen Dank an Henriette Wich und das Stadtbücherei-Team für den tollen Vormittag!

Drittklässler informieren sich über die Schule früher

Im Rahmen der Unterrichtseinheit Schule früher besuchten die 23 Kinder der Klasse 3a von der Döchtbühlschule mit ihrem Lehrer Stefan Betz das Spital. Dort interviewten sie fünf Heimbewohner zu ihren Schulerfahrungen. Im Unterricht hatten die Schüler einen dreiseitigen Fragebogen vorbereitet und wollten nun von den älteren Menschen unter anderem wissen, ob der Lehrer früher wirklich so streng war, welche Fächer es in der Schule gab, wie viele Jahre sie in der Schule gewesen waren und ob sie denn auch mal Prügel bekommen haben. Nach anfänglichem zögerlichen Kennenlernen schmolz nach und nach die Zurückhaltung und die Kinder stellten mehr als nur ihre Fragebogenfragen und auch die Erwachsenen hatten ihre Freude mit den Grundschülern.

Als kleines Dankeschön sang die Klasse dann noch einige Lieder, darunter auch „Wenn die bunten Fahnen wehen“ und „Von den blauen Bergen kommen wir“. Dass dabei die Heimbewohner auch mitsingen konnten, machte den Nachmittag um so schöner, denn man sah ihnen richtig an, welche Freude sie dabei hatten, mit den Kindern zu singen.

Da der ganze Nachmittag völlig reibungslos und auch erfolgreich verlaufen war, bekamen die Drittklässler zum Schluss noch ein Eis, was den Schultag dann zu einem ziemlich tollen Tag machte...

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