Döchtbühlschule Bad Waldsee | Starke Schule. Starke Menschen.

Grund- und Werkrealschule im Bildungszentrum Bad Waldsee

Schenken macht Freude

Jeden Tag öffnet sich ein Türchen vom Adventskalender und der Nikolaus war da, so erleben die Kinder die Vorweihnachtszeit mit vielen kleinen Geschenken. Da kann man ruhig etwas von der Weihnachtsvorfreude weitergeben. Also malte jedes Kind der Klasse 1c von Hiltrun Bernhard ein Weihnachtsbild und brachte es anschließend ins Seniorenheim auf dem Klosterhof, um es den Senioren dort zu übergeben. Die Kinder waren fast überrascht, wie viel Freude ihre gemalten Werke und die vorgesungenen Lieder dort auslösten. Gestärkt mit Obst, Saft, Keksen und Gummibärchen machten sie sich wieder auf den Weg zurück in die Schule, nicht ohne die Senioren zu einem Gegenbesuch einzuladen.

  • Klosterhof1
  • Klosterhof2
  • Klosterhof3

Organisiert von der Fachschaft Religion fand am Freitag ein adventlicher Gottesdienst für alle Grundschüler der Döchtbühlschule in der Mensa statt. Begleitet vom evangelischen Pfarrer Wolfgang Bertl und der katholischen Gemeindereferentin Sandra Weber trafen sich alle in der gestuhlten Mensa. Der Schulchor steuerte einige besinnliche Lieder bei und eine Theatergruppe der Viertklässler spielte Szenen aus dem Hirtenalltag zur Zeit Christi Geburt.

Die zahlreichen Kinder waren mit Begeisterung beim Singen mit dabei und zum Abschluss erhielt jedes Kind noch einen echten Strohstern.

  • AlleAF
  • BitteAF
  • ChorAF
  • ChorAF2
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An der Döchtbühlschule in Bad Waldsee gibt es schon im zweiten Jahr das Modell Sprachförderklasse. Aktuell gibt es eine solche im ersten und im zweiten Schuljahr. „Wir sind sehr froh, dass wir die Sprachklassen einrichten konnten“, so Schulleiter Frank Wiest. „Die Kinder mit Sprachförderbedarf können nun am Ort gezielt gefördert werden und müssen nicht lange Busfahrten zum Sprachheilzentrum in Ravensburg in Kauf nehmen.“ Für die spezifische Förderung sorgen zwei Sprachheillehrer, Annika Sandu und Jakob Riether. Sie kümmern sich um die Kinder, die starke sprachliche Defizite zeigen. Annika Sandu erläutert: „Es handelt sich häufig um eingeschränkten Wortschatz oder eingeschränktes Sprachverständnis. Oft liegen aber auch grammatikalische Auffälligkeiten oder massive Aussprachestörungen vor. Manchmal sind die Defizite eher im Bereich Hören angesiedelt, so genannte auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen.“ Etwa vier bis sechs Sprachkinder werden in einer Klasse zusammengefasst gemeinsam mit Kindern ohne Förderbedarf unterrichtet. „Dadurch, dass die Sprachkinder in einer Klasse sind, ist eine Bündelung der Förderstunden möglich. Fast durchgehend ist somit eine zweite Lehrkraft in der Klasse. Und von dem Unterricht im Team profitieren alle Kinder. Denn neben der Kleingruppen- und Einzelförderung findet ein großer Teil des Unterrichts gemeinsam statt. Die Therapie fließt in den normalen Unterricht ein“, freut sich auch die Grundschullehrerin Simone Knupfer. Sie unterrichtet im Team mit Annika Sandu die Sprachklasse im zweiten Schuljahr. „Wir sind sehr froh über die zusätzliche Kompetenz an unserer Schule. Diese kommt auch den Kindern ohne diagnostizierten Förderbedarf zugute.“ Ob die Kinder in den Genuss der Sprachförderung kommen, entscheiden nicht alleine die Eltern. Jakob Riether, der im Team mit Magdalena Mogga die Sprachklasse im ersten Schuljahr unterrichtet, erklärt den Ablauf: „In den Kooperationsgesprächen mit den Kindergärten wird für jedes Kind der passende Weg gesucht. Hier wird bereits überlegt, wo eventuell Bedarf für Sprachförderung besteht. Mit dem Einverständnis der Eltern werden dann die Kinder getestet. Über den Bedarf entscheidet dann das Schulamt. Die einzige Schwierigkeit ist der Termindruck. Die Überprüfungen und Anträge müssen bis zum ersten Dezember beim Schulamt vorliegen.“

Wer sich für die Sprachförderklasse interessiert, kann am Tag der offenen Tür am Freitag, den 24.11.2017, von 17 Uhr bis 19 Uhr in der Döchtbühlschule vorbeischauen. Hier gibt es die Gelegenheit mit den Fachkräften ins Gespräch zu kommen.

Die Lehrkräfte der Döchtbühl-Sprachklassen auf einen Blick vo links nach rechts:

Magdalena Mogga, Jakob Riether, Annika Sandu und Simone Knupfer

Im Rahmen der Klassenpatenschaft besuchten die Kinder der 3a ihre Patenkinder in der 1a. Nach einer musikalischen Einstimmung ging es ans Werken: Das kreative Gestalten von Kastanienfiguren stand auf dem Stundenplan. Dazu mussten die Kinder zuerst einmal entscheiden, was genau sie gemeinsam bauen wollten. So entstanden dann Spinnen und Vampire, und auch einige Schlangen und Monster erblickten so das Licht der Welt. Die Paten unterstützen ihre "Schützlinge" tatkräftig und nur dreimal musste der Lehrer ein Pflaster besorgen. Die Ergebnisse können sich auf jeden Fall sehen lassen und können in Originalgröße auch noch am Tag der offenen Tür bestaunt werden.

  • KlebenHP
  • LcherHP
  • SpinnenHP

Wie kann man den Herbst sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken? Die Zweitklässler der Döchtbühlschule haben es ausprobiert und einen Vormittag im Tannenbühl verbracht. Bei goldenem Oktoberwetter konnten die Schülerinnen und Schüler den Lerngang genießen. Das Erleben in der Natur im jahreszeitlichen Wechsel gehört zu den grundlegenden Erfahrungen in der Grundschule.