Döchtbühlschule Bad Waldsee | Starke Schule. Starke Menschen.

Grund- und Werkrealschule im Bildungszentrum Bad Waldsee

Kurz vor den Osterferien bekamen die Erstklässler  der Klasse 1c von Hille Bernhard ungewohnten Besuch. Die Schulkinder hatten ihre ehemaligen Kameraden vom Döchtbühlkindergarten mit ihren Erzieherinnen eingeladen zum gemeinsamen Osterbasteln.  Die Kindergartenkinder brachten  selbstgebackene Osterkekse mit und konnten vor ihrer Einschulung schauen, wie sich ihre Vorgänger in der Schule eingelebt haben. Nach dem Basteln wurde noch der Schulhof erkundet und schon war der eigentlich viel zu kurze Besuch vorüber.

Bei den diesjährigen Schulkinowochen besuchten zahlreiche Grundschulklassen das lokale Kino Seenema und schauten sich dort eine pädagogisch wertvollen Film an. Für viele Kinder war das das erste Mal, dass sie im Seenema saßen und alle genossen sichtlich die Abwechslung vom ach so trüben Unterrichtsalltag....
 
  • Kino1
  • Kino2
  • Tschuss

 

Bei eisigen Temperaturen fand der diesjährige Wintersporttag der gesamten Schule statt.

Auf dem Programm standen dieses Jahr eine Winterwanderung sowie Schlittschuhlaufen in Ravensburg. Eine Skiausfahrt und eine Rodelpartie fand wegen zu geringer Teilnehmerzahl leider nicht statt. Vielleicht nächstes Jahr wieder...

Knapp 20 Kinder fanden sich zur Winterwanderung ins Tannenbühl, wobei Rutschen und Grillen angeboten wurde. Doch vor allem ein Punkt wurden von den Teilnehmern sehr geschätzt: das wärmende Lagerfeuer in der Grillhütte. Denn bei gefühlten Temperaturen von mindestens 25 Grad minus waren alle froh, wenigstens etwas Wärme zu bekommen. Gute Laune hatten die Kinder dennoch und genossen den Tag im Freien.

Über 300 Schülerinnen und Schüler besuchten die Eissporthalle in Ravensburg und hatten dort ausgiebig Zeit, ihr Können zu zeigen oder ihre Erfahrungen zu sammeln. Verletzt wurde niemand und so hatten alle einen interessanten Schultag außerhalb der Schule.

  • Eishalle
  • KaltFeuer
  • KaltRodeln

Die Döchtbühlschule suchte für das laufende Schuljahr Helferinnen und Helfer, die mit Kindern und Jugendlichen regelmäßig lesen üben. Da Lesen die Grundlage jeglicher Bildung ist, nimmt der Leselernprozess in der Schule breiten Raum ein und endet nicht nach der ersten Klasse. Bis Kinder flüssig Lesen und das Gelesene verstehen und wiedergeben können, brauchen diese unterschiedlich viel Zeit und Übung. Dies hängt nicht nur von den Lernfähigkeiten des einzelnen Kindes ab, sondern auch von der möglichen Unterstützung zu Hause. Eine besondere Herausforderung ist das Lesen für Schülerinnen und Schüler, die Lesen und Schreiben zunächst mit einer anderen Schrift, wie zum Beispiel dem Arabischen oder Russischen, gelernt haben und zudem noch unsicher im neuen Wortschatz sind. Regelmäßiges unterstütztes Üben hilft  ihnen, den Anschluss an schulische Inhalte zu finden.

Gemeldet hatten sich daraufhin insgesamt sieben Personen und diese trafen sich nun zum dritten Mal zum Erfahrungsaustausch . Sie sind in den Klassen 1 bis 7 im Einsatz und trainieren mit einzelnen Schülern das Lesen .

Hier alle Lesepatinnen auf einen Blick:

von links: Monika Eigelt, Renate Gröschl, Jutta Reuter, Erika Kaiser, Sabine Krüger, Lehrerin Renate Hermann

Für weitere Informationen können sich Interessierte melden bei der Beratungslehrerin Renate Hermann, Döchtbühlschule GHWRS Bad Waldsee,  Tel. 07524 97669100 oder per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Interview mit Sabine Krüger, Bad Waldsee, Lesepatin an der Döchtbühlschule seit September

Warum haben Sie während der Schulzeit Zeit für unsere Kinder?

"Meine Kinder sind groß und ausgezogen. Da gibt es wieder Raum, neue Dinge zu tun und das wollte ich machen."


Wie haben Sie von der Lesepatenschaft erfahren?

"Bei einem Gespräch über Bildung und Sprachförderung hat mir eine Freundin letzten Sommer von Frau Herrmanns Idee, für ein Lesepatenprojekt an der Döchtbühlschule erzählt. Darüber wollte ich gerne mehr erfahren."


Warum machen Sie mit?

"Über meine Kinder hatte ich schon immer einen guten Kontakt zur Döchtbühlschule. Und   mit Kindern Zeit zu verbringen macht mir Freude."

Was sind Ihre Beobachtungen?

"Das Lesen ist für manche Kinder in der 2. Klasse noch mühsam. Ich habe wieder gelernt, dass lesen können und Texte verstehen zwei ganz verschiedene Dinge sind. Aber auch, dass Geschichten viel Spaß machen."


Was ist das beste an diesem Job?

"Die Kinder kennenzulernen und ihnen vielleicht ein bisschen Freude am Lesen und an Büchern mitzubringen."

Und das stressigste?

"Mir macht das gemeinsame Lesen ziemlich Spaß. Vielleicht sagen die Kinder ja was anderes und finden das Lesen mit mir stressig."


Können Sie Ihre Arbeit weiterempfehlen?

"Wer gern mit Kindern zusammen ist, Lesen und Sprache mag und auf einen wertschätzenden Lehrer/in trifft - Ja, auf alle Fälle."


Und was lesen Sie selber?

"Morgens die Zeitung. abends ein Buch zum Abschalten. Am liebsten Romane und Erzählungen. Ich bin ein großer Freund liebevoll gestalteter, gedruckter Bücher. Da bin ich ganz altmodisch. Deshalb mag ich wahrscheinlich auch so gerne Kinderbücher, da geben sich die Verlage besonders viel Mühe."

Frau Krüger - vielen Dank!

Fragen von Stefan Betz

 

Auch bei kaltem Wetter und im Wald....

Von der derzeitigen Kälte nicht schrecken ließen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 2a und 2b. Sie nutzten die derzeitige Witterung für einen Lerngang ins Tannenbühl. Dort erklärte ihnen Stadtförster Martin Nuber, welche Strategien die wildlebenden Tiere haben, um den Winter zu überstehen. Neben dem Lernen stand aber auch der Spaß auf dem Stundenplan. Mit „Poporutschern“ ließ sich auch der wenige Schnee zum Rodeln nutzen.