Döchtbühlschule Bad Waldsee | Starke Schule. Starke Menschen.

Grund- und Werkrealschule im Bildungszentrum Bad Waldsee

20rpfinale

Mit einer tollen Gesamtleistung glänzten jetzt kurz vor den Sommerferien Döchtbühl-Grundschüler beim diesjährigen Leichtathletik-Finale des Regierungspräsidiums Tübingen im Tübinger Stadion. Im Rahmen des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ hatten sich die Mädchen wie die Jungen über das Kreisfinale anfangs Juni im heimischen Döchtbühlstadion für das RP-Finale qualifiziert. Bild: Siegerehrung (v.li.): Alena Rudkovski, Zanele Sickinger, Zoje Muzlija, Ronja Schmid, Medine Sükün, Lina Dümmler, Ana-Sofia Degasperi, Emma Soika, Ena Coric, Michelle Weber

Für den Vergleichswettbewerb im klassischen Leichtathletik-Dreikampf mit „saua, keia und jucka,“, also 50 m-Sprint, Ballwurf, Weitsprung waren zum Finale 13 Jungen-Mannschaften und 12 Mädchen-Mannschaften sowie die besten Mixed-Mannschaften nach Tübingen eingeladen worden. Die Döchtbühlschüler, die mit dem Bus - finanziert vom Regierungspräsidium – abgeholt worden waren, hatten den weitesten Anfahrtsweg mit insgesamt 5 Stunden für die Hin- und Rückfahrt. Höchst motiviert sind sie alle auf Punktejagd gegangen, denn bekanntlich werden alle Leistungen in Punkte umgerechnet.

Als alle 19 gestarteten Bad Waldseer Grundschüler mit den Startnummern 232 bis 250 - ein leistungsstarker Junge war leider ausgefallen - bei guten Wetterbedingungen ihre Wettkämpfe und dazu die 8 x 50 m-Staffeln absolviert hatten, war die Spannung im Stadion groß. Reicht es wohl zum 1. Block bei der Siegerehrung, stellten sich die Kinder wie ihre beiden betreuenden Sportlehrerinnen Christine Viktorin und Simone Martin die Frage.

Denn zur Siegerehrung wurden im 1. Block die besten sechs Mannschaften aufgerufen und zwar in der Reihenfolge von Platz sechs bis Platz eins. Beim Erreichen der Podestplätze brachen viele der teilnehmenden Mannschaften in Jubel aus. Beim 2. Block erfolgte die Ehrung von Platz sieben nach zwölf bzw. dreizehn. Die Anspannung stieg, als bei der ersten Siegerehrung (Mädchen) die Studiendirektorin und Organisationsleiterin Isabelle Baumann - bekannt geworden als Trainerin ihres Ehemanns und Olympiasiegers Dieter Baumann (Barcelona 1992) - über Lautsprecher bekanntgab: „Den 1. Rang belegt eine Schulmannschaft, die mit riesigem Abstand die anderen Mannschaften hinter sich ließ und das mit einem Vorsprung von über 500 Punkten. Es ist eine Mannschaft mit einer Vielzahl von Talenten und die als einzige die 9000-Punktegrenze übertroffen hat – es ist dies die Döchtbühlschule Bad Waldsee.“

Der Jubel war natürlich riesig bei den Waldseer Mädchen und den beiden Sportlehrerinnen. Als sich dann die Jungen auch noch im Block 1 einreihen durften mit Rang sechs und insgesamt 7533 Punkten, war die Freude noch größer geworden. Zusammengerechnet holten die Bad Waldseer Schüler (Mädchen plus Jungen) 16698 Punkte und lagen letzendlich mit über 500 Punkten deutlich vor den favorisierten Schulen aus dem Bereich Reutlingen und Tübingen. Die meisten zugelassenen Schulen (neun) hatten sich ebenfalls mit einer Jungen- und Mädchenmannschaft qualifiziert.

Als überragende Punktesammlerinnen mit je über 1000 Punkten erwiesen sich Ronja Schmid mit erreichten 1167 Punkten und den Tagesbestleistungen im Sprint mit 8,1 Sekunden und im Weitsprung mit 4,09 m sowie Emma Soika (1038 P.) als beste Werferin mit 27 m dazu Zoje Muzlija (1028 P.), Medine Sükün (1014 P.) und Ana-Sofia Degasperi (1012). Den Punkterekord bei der Bubenmannschaft der DBS holte Nikita Kessler mit ausgezeichneten 974 Punkten. Seine Leistungen: 8,3 Sekunden im Sprint, 3,92 m im Weitsprung und 37 m im Ballwurf.

Text Rudi Martin Bilder Simone Martin