Döchtbühlschule Bad Waldsee | Starke Schule. Starke Menschen.

Grund- und Werkrealschule im Bildungszentrum Bad Waldsee

Die Döchtbühlschule suchte für das laufende Schuljahr Helferinnen und Helfer, die mit Kindern und Jugendlichen regelmäßig lesen üben. Da Lesen die Grundlage jeglicher Bildung ist, nimmt der Leselernprozess in der Schule breiten Raum ein und endet nicht nach der ersten Klasse. Bis Kinder flüssig Lesen und das Gelesene verstehen und wiedergeben können, brauchen diese unterschiedlich viel Zeit und Übung. Dies hängt nicht nur von den Lernfähigkeiten des einzelnen Kindes ab, sondern auch von der möglichen Unterstützung zu Hause. Eine besondere Herausforderung ist das Lesen für Schülerinnen und Schüler, die Lesen und Schreiben zunächst mit einer anderen Schrift, wie zum Beispiel dem Arabischen oder Russischen, gelernt haben und zudem noch unsicher im neuen Wortschatz sind. Regelmäßiges unterstütztes Üben hilft  ihnen, den Anschluss an schulische Inhalte zu finden.

Gemeldet hatten sich daraufhin insgesamt sieben Personen und diese trafen sich nun zum dritten Mal zum Erfahrungsaustausch . Sie sind in den Klassen 1 bis 7 im Einsatz und trainieren mit einzelnen Schülern das Lesen .

Hier alle Lesepatinnen auf einen Blick:

von links: Monika Eigelt, Renate Gröschl, Jutta Reuter, Erika Kaiser, Sabine Krüger, Lehrerin Renate Hermann

Für weitere Informationen können sich Interessierte melden bei der Beratungslehrerin Renate Hermann, Döchtbühlschule GHWRS Bad Waldsee,  Tel. 07524 97669100 oder per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Interview mit Sabine Krüger, Bad Waldsee, Lesepatin an der Döchtbühlschule seit September

Warum haben Sie während der Schulzeit Zeit für unsere Kinder?

"Meine Kinder sind groß und ausgezogen. Da gibt es wieder Raum, neue Dinge zu tun und das wollte ich machen."


Wie haben Sie von der Lesepatenschaft erfahren?

"Bei einem Gespräch über Bildung und Sprachförderung hat mir eine Freundin letzten Sommer von Frau Herrmanns Idee, für ein Lesepatenprojekt an der Döchtbühlschule erzählt. Darüber wollte ich gerne mehr erfahren."


Warum machen Sie mit?

"Über meine Kinder hatte ich schon immer einen guten Kontakt zur Döchtbühlschule. Und   mit Kindern Zeit zu verbringen macht mir Freude."

Was sind Ihre Beobachtungen?

"Das Lesen ist für manche Kinder in der 2. Klasse noch mühsam. Ich habe wieder gelernt, dass lesen können und Texte verstehen zwei ganz verschiedene Dinge sind. Aber auch, dass Geschichten viel Spaß machen."


Was ist das beste an diesem Job?

"Die Kinder kennenzulernen und ihnen vielleicht ein bisschen Freude am Lesen und an Büchern mitzubringen."

Und das stressigste?

"Mir macht das gemeinsame Lesen ziemlich Spaß. Vielleicht sagen die Kinder ja was anderes und finden das Lesen mit mir stressig."


Können Sie Ihre Arbeit weiterempfehlen?

"Wer gern mit Kindern zusammen ist, Lesen und Sprache mag und auf einen wertschätzenden Lehrer/in trifft - Ja, auf alle Fälle."


Und was lesen Sie selber?

"Morgens die Zeitung. abends ein Buch zum Abschalten. Am liebsten Romane und Erzählungen. Ich bin ein großer Freund liebevoll gestalteter, gedruckter Bücher. Da bin ich ganz altmodisch. Deshalb mag ich wahrscheinlich auch so gerne Kinderbücher, da geben sich die Verlage besonders viel Mühe."

Frau Krüger - vielen Dank!

Fragen von Stefan Betz