Döchtbühlschule Bad Waldsee | Starke Schule. Starke Menschen.

Grund- und Werkrealschule im Bildungszentrum Bad Waldsee

Im Zeitrahmen des regulären Unterrichts fand für die Klasse 7b eine komplette Theaterwoche statt. Das theaterpädagogische Projekt „wir … hier“ der Theatertage am See bot den Siebtklässlern die Möglichkeit, einmal richtig Theaterluft zu schnuppern.

 

Nach einem bestehenden Konzept von Daniela Burkhardt mit dem Titel: fremde Heimat entstand und entwickelte sich ein interaktives Theater für alle, die hier leben wollen und alle, die hier schon zuhause sind. Dieses Projekt wollte Kindern aus der internationalen Vorbereitungsklasse eine Plattform bieten, ihre Geschichte zu erzählen und sich selbst auszudrücken und präsentieren zu können. Die Klasse 7b von Klassenlehrerin Jennifer Ruf mit ihren 18 Schülern, darunter Kinder aus Syrien, Rumänien, Kroatien und Russland probten mehrere Tage, um beim internationalen Theaterfestival Theatertage am See in Friedrichshafen auftreten zu können.

Über verschiedene Vertrauens- und Sensibilisierungsübungen, Wahrnehmungs-, Entspannungs- und Konzentrationsaufgaben, Partner- Gruppenspiele, Rhythmik und Koordination, sowie die Arbeit an Körper, Stimme und emotionaler Ausdruckskraft lernten die Spieler, sich in unterschiedliche Rollen zu begeben. Außerdem entwickelten die Spieler mit ihren Erfahrungen das Theaterstück, das aus einer vorgegebene Geschichte in fünf Akten entstand. Das Stück handelt von einem Mädchen, das aus der Heimat fliehen muss, in einem anderen Land ankommt und dort herzlich aufgenommen wird. Ziel des Projektes war es, das Theater näher kennenzulernen, ein Stück aufzuführen und natürlich als Klasse enger zusammenzuwachsen „Das alles haben wir auf jeden Fall erreicht“ berichtet Jennifer Ruf.

Dann wurde es spannend: Nach mehreren Generalproben trat die Gruppe vor über 200 Besuchern auf und erntete zum Schluss großen Applaus. „Die Woche hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich möchte gerne weiter Theaterspielen.“ war das Resumee eines Siebklässlers und eine andere Akteurin meinte: „In der Woche habe ich gelernt, dass ich nicht soviel Angst haben muss, wenn ich vor Leute spreche.“

Ein besondere Dank für die sehr spannenden und ereignisreichen Theatertage gilt dem Verein Theatertage am See, der die Kosten für die Schauspielerin übernommen hat. Auch der Förderverein der Döchtbühlschule beteiligte sich finanziell und ohne Unterstützung beim Transport durch die Eltern wäre der Auftritt in Friedrichshafen nicht möglich gewesen.

Wer das Stück noch einmal sehen möchte, der kann das am Schulfest machen, denn dort werden die jungen Schauspieler nochmal ihr Können auf der Bühne zeigen.

Vor der letzten Hürde nochmal Kraft tanken...

Kurz vor den Prüfungen geht es oft hektisch zu. Da hilft es, sich für einen kurzen Moment zu entspannen und die innere Ruhe zu finden. Der Prüfungssegen ist ein ökumenisches Angebot für alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen - und fand in diesem Schuljahr zum Auftakt vor der Deutschprüfung zum ersten Mal statt. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 von Rektor Frank Wiest, den Klassenlehrern Grace Issadi und Martin Streicher sowie der Religionslehrerin Magdalena Mogga.

Der spirituelle Impuls fand unmittelbar vor den Prüfungen statt, um die Jugendlichen für ihre große Herausforderung zu segnen und zu ermutigen. In diesem kurzen, 10-minütigen Angebot stand neben einem kurzen Impuls und einigen Fürbitten, der Zuspruch und die Gemeinschaft im Vordergrund. Von den Teilnehmern kam ein positives Feedback: „Ich fühle mich jetzt schon ruhiger“, so sagte es einer der Zehntklässler. Zum Abschluss erhielt jeder aus der Runde ein Freundschaftsbändchen als Zeichen der Gemeinschaft und Verbundenheit.

Wir drücken allen Prüflingen der DBS weiterhin die Daumen für die kommenden Prüfungen!

Die Klassen 9 und 10 der Werkrealschule hatten am Montag die Möglichkeit, ein Mitglied des Landtages einmal näher kennen zu lernen. Der Abgeordnete Raimund Haser war bereits letzte Woche mit Bildungsministerin Susanne Eisenmann im Gymnasium und nun stand ein Besuch an der Werkrealschule auf seinem Terminplan.

Eingeladen worden war er von Gerlinde Buemann, der Fachbereichsleiterin für Schule, Bildung und Betreuung der Stadt Bad Waldsee.

Rektor Frank Wiest stellte kurz die Döchtbühlschule vor und präsentierte dabei auch den Schulfilm, der den exemplarischen Schultag eines Werkrealschülers auf dem Döchtbühl zeigt. Anschließend berichteten vier Schüler aus unterschiedlichen Klassen von wichtigen Bausteinen, die das Schulleben der Werkrealschule bestimmen: Technikunterricht, die Küche, die alljährliche Challenge und die Berufsorientierung ab Klasse 5 sind wesentliche Bestandteile der Ausbildungsschule

Danach stellte sich Raimund Haser kurz vor und die insgesamt 36 Neunt- und Zehntklässler konnten ihre Fragen stellen und das taten sie sehr direkt und ohne Scheu. Fragen zu aktuellen Themen wie der Flüchtlingspolitik, dem Dieselfahrverbot oder der Neuauflage der großen Koalition zeigten, dass sich die Werkrealschüler sehr wohl für Politik interessieren.

Auch persönliche Fragen wie „Haben Sie Frau Merkel schon mal persönlich getroffen?“ oder „Warum sind Sie Politiker geworden?“ konnte Haser schülerorientiert und klar beantworten. Auch bei Detailfragen zur Rente, zu Cannabislegalisierung oder der Einführung eines dritten Geschlechtes blieb Haser die Antwort nicht schuldig.

Sein Appell zum Schluss an die aufmerksamen Schüler: „Setzt euch mit den Sachen auseinander. Nur rumsitzen und schimpfen nützt nichts. Wer sich nicht engagiert, kann auch nicht mitbestimmen.“

Nach gut einer Stunde offenen Austauschs setzten sich dann noch die Rektoren, Schülersprecher und Elternbeiratsvorsitzenden der Realschule und der Werkrealschule zusammen. Dabei drehte sich das Gespräch dann vor allem um schulpolitische Themen wie der Grundschulempfehlung, der Zukunft der Werkrealschule oder den Schwierigkeiten, die die beiden Schularten am meisten drücken.

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 Über 150 Schulen aus ganz Deutschland hatten sich um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung beworben, 20 von ihnen haben es in die Endrunde geschafft. Eine Jury wählte daraus die fünf Gewinner, die sich über ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro freuen dürfen. Die 15 übrigen Schulen erhalten Anerkennungspreise von jeweils 1.000 Euro – darunter auch die Döchtbühlschule in Bad Waldsee
Die Phantasie von Schülern und Lehrern zum Thema Klimaschutz kannte auch diesmal keine Grenzen: 157 Teams mit insgesamt über 5.500 Schülerinnen und Schülern nahmen an dem zum zehnten Mal ausgelobten und mit 65.000 Euro dotierten Schulwettbewerb um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung teil. Energiesparmaßnahmen an Schulgebäuden oder die Ausbildung von Energiebeauftragten fanden sich ebenso unter den Einsendungen, wie Aktionswochen und Ausstellungen zum Klimaschutz oder Musikvideos und Apps zum Energiesparen.
Aus allen Einsendungen schafften es 20 Beiträge in die Endrunde und am 8. März ermittelte die Wettbewerbsjury daraus die Gewinner der fünf mit jeweils 10.000 Euro dotierten Hauptpreise. Doch auch die 15 anderen Beiträge, die es in die „Top 20“ geschafft hatten, dürfen sich freuen: Sie erhalten einen Anerkennungspreis von jeweils 1.000 Euro.

Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung, zeigte sich von Art und Umfang der Wettbewerbsbeiträge begeistert. „Dass wir mit 157 Wettbewerbsbeiträgen einen Teilnahmerekord erreicht haben, belegt die nach wie vor große Bedeutung des Themas Klimaschutz an Schulen. Wir gratulieren den Gewinnern und hoffen, dass ihre vorbildlichen Projekte auch andere Schulen zu Aktivitäten im Klimaschutz motivieren.“
Und die Gewinner sind …
Folgende Projekte, Teams bzw. Schulen sind Gewinner eines Hauptpreises von jeweils 10.000 Euro:
 die „Prima-Klima-Kids“ der Geschwister-Scholl-Schule Blieskastel (Saarland) für ihre vielfältigen Klimaschutz-Aktivitäten
 die Umwelt-AG der beruflichen Schule Uferstraße in Hamburg für ihr Projekt „Klimaschutz inklusiv“
 das „EinSparProjekt-Team“ der Kimmelmannschule in Karlsruhe für seinen Energiesparsong
 das Gymnasium Marne (Schleswig-Holstein) für sein Energiehaus-Projekt
 die Mannlich-Realschule plus in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) für ihr Projekt „Energiesparen mit Augmented Reality“.
Folgende Schulen, Teams bzw. Projekte erhalten Anerkennungspreise von jeweils 1.000 Euro:
 die Klasse 7a der Döchtbühlschule in Bad Waldsee (Baden-Württemberg) für ihr Projekt „Wieviel ist eigentlich 1 kg CO2?“
 das Team „Klima-Maister“ des Gymnasiums Brandis (Sachsen) für sein Projekt „Maisspindel als nachhaltiger Rohstoff“
 der AK Energie und Umwelt des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums in Burglengenfeld (Bayern) für seine Klimaschutz-Aktivitäten
 der Kurs 01FSL Lebensmitteltechniker der beruflichen Schule Butzbach (Hessen) für seine Ausstellung „Ernährung und Klima“
 das St.-Pius-Gymnasium in Coesfeld (Nordrhein-Westfalen) für sein Schuljahresprojekt „Das ökologische Jahr“
 das Filmteam der Klasse 9b des Karl-von-Closen-Gymnasiums in Eggenfelden (Bayern) für seinen Kurzfilm „Der Klimawandel aus Kinderaugen“
 die 10-er Technik-Umwelt-AG der Erich-Fried-Hauptschule in Gladbeck (Nordrhein-Westfalen) für ihr mobiles Hybridkraftwerk
 das Staatliche Berufsbildende Schulzentrum Jena-Göschwitz für seine Aktivitäten zur Elektromobilität
 die AG „Wir Klimaretter“ des Gymnasiums in Lilienthal (Niedersachsen) für ihre Klimaschutz-Aktivitäten
 die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Mühlacker (Baden-Württemberg) für ihr gemeinsam mit der Schule am Winterrain in Ispringen sowie der Gustav-Heinemann- und der Bohrainschule in Pforzheim realisiertes inklusives Solarprojekt
 das Kuniberg Berufskolleg in Recklinghausen für seine jährlich stattfindende Klimawoche
 die Energieexperten der Otto-Burrmeister-Realschule in Recklinghausen für ihre Energietage „Viele Wege führen zum Strom“
 der Leistungs- und Begabtenkurs 10 des Friedrich-Engels-Gymnasiums in Senftenberg (Brandenburg) für seinen Projekttag „Klimawandel nicht mehr aufzuhalten?“
 die Klima-AG des Ferdinand-Porsche-Gymnasiums in Stuttgart für ihre Ausstellung „Klimawandel zum Anfassen – Klimaschutz zum Anpacken“
 die Profilgruppe 9 des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums in Zwickau für ihr Projekt „Energiesparschule“.
 

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b waren in der Woche vom 5. bis 9. März im Berufspraktikum.

Bereits Anfang Dezember 2017 wurde im Deutschunterricht fleißig auf die Praktikumswoche hingearbeitet. Lebensläufe und Bewerbungsschreiben wurden geübt und von den Schülern erstellt. Somit konnten sie sich um ihren Praktikumsplatz wie um einen Ausbildungsplatz bewerben – mit allem was dazugehört: Anschreiben, Lebenslauf, bisherige Qualifikationen … . Die Schüler waren sehr erfreut, als sie Zusagen von den Betrieben bekamen, welche auch ihren Wunschberuf anbieten. Wenige mussten aber lernen, dass es auch eine Absage geben kann. Diese starteten dann, unter Hilfe der Karrierebegleitung, in Bewerbungsrunde zwei. Schließlich fanden alle Schüler einen Praktikumsplatz.

Während der  Praktikumswoche wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Klassenlehrern Jonas Schmid und Uli Gassner besucht, aber auch betreut, sollte es einmal nicht rund laufen. Die Betriebe äußerten sich sehr zufrieden mit den Praktikanten und hatten auch die Möglichkeit Feedback zur Praktikumswoche zu geben. Die Schülermeinungen gehen von: „Ich freue mich wieder auf die Schule“, bis hin zu: „So viel hab ich noch nie in meinem Leben gearbeitet, die Zeit geht voll schnell vorbei.“ 

In den kommenden Wochen werden die Erfahrungen aus dem Praktikum noch in der Schule aufgearbeitet. Es werden Praktikumsmappen erstellt und eine schulinterne Schülerbildungsmesse organisiert, wobei die Praktikumsberufe und-betriebe vorgestellt werden.

Wir danken den Betrieben recht herzlich für die Aufnahme und Betreuung der Praktikanten.