Döchtbühlschule Bad Waldsee | Starke Schule. Starke Menschen.

Grund- und Werkrealschule im Bildungszentrum Bad Waldsee

Mit zwei Schulmannschaften war die Döchtbühlschule beim diesjährigen Kreisfinale im Rahmen des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in den leichtathletischen Disziplinen an den Start gegangen. Im Stadion in Weingarten kämpften insgesamt 49 Schulmannschaften der verschiedensten Schularten ab Klassenstufe 5 um die Titel.

Mannschaftsfoto: (stehend von links) Edgar Schwarz, Manuel Rothmund, Nick Fuchs, Sven Gabele, Viviana Heilemann, Paul Haag, Evelyn Kraus, Robert Beck, Viktor Leinweber. (kniend von links) Maxime Remensberger, Marianna Fateev, Gabriela Marek, Wiktoria Sculc, Mary-Lou Brandt, Lina Heidt-Fekete.

Für die Werkrealschulen und Gemeinschaftschulen endet dieser Wettbewerb auf Kreisebene. Die Zahl der teilnehmenden Schulen ist bei dieser Schulart seit Jahren rückläufig. Das ist schade, denn gerade durch diesen Mannschaftswettbewerb mit dem gemeinsamen Punktesammeln wird Integration und Zusammenhalt gefördert.

Dass in diesem Jahr das Finale am 15. Juni ausgerichtet werden musste, war in dieser Hinsicht auch nicht förderlich. Denn an diesem Tag feierten die muslimischen Familien das Ende des Fastenmonats Ramadan mit dem „Zuckerfest“ und das bedeutete auch, dass etliche Kinder nicht zum Wettkampf mitfahren konnten. Die betreuenden Lehrkräfte Simone Martin und Uli Gassner mussten folglich auf einige gute Leichtathleten der Schule verzichten. Als ausgezeichnete, engagierte Punktesammler im Sprint, Weitsprung, Ballwurf und 800 m-Lauf erwiesen sich jedoch alle teilnehmenden Mädchen im WKIV/2 (12 bis13-jährige) genauso wie die Jungen im WK III/2 (13bis 15-jährige). Die Mädchen gewannen die Kreismeisterschaft mit 8745 Punkten vor der Gemeinschaftsschule Salem (8697 P.) und wurden ebenso mit dem Siegerpokal belohnt wie die Jungen, die mit 9345 Punkten den Rang 1 vor der Schule am Wolfsbühl Wilhelmsdorf.

Für die Mädchenmannschaft sammelten Mary-Lou Brandt, Marianna Fateev, Lina Heidt-Fekete, Viviana Heilemann, Evelyn Kraus, Gabriela Marek, Maxime Remensberger und Wiktoria Sculc die Punkte. Die besten Einzelleistungen schafften Maxime Remensberger im Sprint (50 m) mit 8,0 Sekunden und im Weitsprung mit 3,62 m sowie Lina Heidt-Feteke mit geworfenen 31,50 m. Beste Mittelstreckenläuferin war Marianna Fateev in 3:01 Minuten über die 800 m-Distanz.

Bei den Jungen bildeten Robert Beck, Nick Fuchs, Sven Gabele, Paul Haag, Viktor Leinweber, Manuel Rothmund und Edgar Schwarz das Mannschaftsgefüge. Fleißigste Punktesammler waren Robert Beck (1153 P.) und Viktor Leinweber (1146 P.). Im Sprint (75 m) lag Paul Haag mit 11,0 Sekunden vorne, beim Weitsprung mit 4,24 m Viktor Leinweber und im Ballwurf mit der Bestweite von 47,5 m Sven Gabele, der auch die Bestzeit über 800 m in 2:33,8 Minuten aufstellte.

Nach dem Motto „Von Schüler – für Schüler“ veranstaltete die Döchtbühlschule am Mittwoch, den 9. Mai 2018 eine „Schülerbildungsmesse“. Hierbei konnten sich die Jungen und Mädchen aus den siebten Klassen bei ihren älteren Mitschülern aus den achten Klassen über Ausbildungsberufe und Ausbildungsbetriebe im Kreis Bad Waldsee informieren.

„Nachdem unsere Achtklässler schon jede Menge über das Thema Berufswahl erfahren und erlebt haben und insbesondere nach dem Durchlaufen eines einwöchigen Berufswahlcamps und ihrem Praktikum Anfang März manche Schüler zu wahren „Experten“ gereift sind, wollten wir diese wertvollen Erfahrungen nicht ungenutzt lassen, sondern auf unserer Schülerbildungsmesse an die jetzigen Siebtklässler weitergeben“ so Uli Gassner, Beauftragter für die Berufsorientierung an der Döchtbühlschule.

Die Messe wurde natürlich im Vorfeld geplant und beworben. Ein Orga-Team musste die Standplätze vergeben und einen Messeplan erstellen, Einladungen für die Siebtklässler wurden geschrieben und Info- und Rückmeldeformulare erstellt – eben eine richtige Messe. Die Messeausteller bauten im Musiksaal schließlich ihre Messestände mit fast 40 unterschiedlichen Ausbildungsberufen und Ausbildungsbetrieben selbständig auf und waren für deren Gestaltung verantwortlich. Mitmachangebote durften natürlich nicht fehlen. Schließlich wurden die Tore für die Siebtklässler geöffnet. Diese nutzten die Chance und informierten sich ausgiebig über die Berufe. Es wurde aber auch gesägt, gehämmert, musiziert, Creme getestet und vieles mehr. „Die Achtklässler haben sich viel Mühe gemacht und es war sehr interessant“, wie Sina und Laura am Ende der Schülerbildungsmesse bemerkten.

Sicherlich wird es im kommenden Jahr die neunte Auflage der Schülerbildungsmesse der Döchtbühlschule geben – dann werden aber die heutigen Messebesucher die Aussteller sein.

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Vor der letzten Hürde nochmal Kraft tanken...

Kurz vor den Prüfungen geht es oft hektisch zu. Da hilft es, sich für einen kurzen Moment zu entspannen und die innere Ruhe zu finden. Der Prüfungssegen ist ein ökumenisches Angebot für alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen - und fand in diesem Schuljahr zum Auftakt vor der Deutschprüfung zum ersten Mal statt. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 von Rektor Frank Wiest, den Klassenlehrern Grace Issadi und Martin Streicher sowie der Religionslehrerin Magdalena Mogga.

Der spirituelle Impuls fand unmittelbar vor den Prüfungen statt, um die Jugendlichen für ihre große Herausforderung zu segnen und zu ermutigen. In diesem kurzen, 10-minütigen Angebot stand neben einem kurzen Impuls und einigen Fürbitten, der Zuspruch und die Gemeinschaft im Vordergrund. Von den Teilnehmern kam ein positives Feedback: „Ich fühle mich jetzt schon ruhiger“, so sagte es einer der Zehntklässler. Zum Abschluss erhielt jeder aus der Runde ein Freundschaftsbändchen als Zeichen der Gemeinschaft und Verbundenheit.

Wir drücken allen Prüflingen der DBS weiterhin die Daumen für die kommenden Prüfungen!

Im Zeitrahmen des regulären Unterrichts fand für die Klasse 7b eine komplette Theaterwoche statt. Das theaterpädagogische Projekt „wir … hier“ der Theatertage am See bot den Siebtklässlern die Möglichkeit, einmal richtig Theaterluft zu schnuppern.

 

Nach einem bestehenden Konzept von Daniela Burkhardt mit dem Titel: fremde Heimat entstand und entwickelte sich ein interaktives Theater für alle, die hier leben wollen und alle, die hier schon zuhause sind. Dieses Projekt wollte Kindern aus der internationalen Vorbereitungsklasse eine Plattform bieten, ihre Geschichte zu erzählen und sich selbst auszudrücken und präsentieren zu können. Die Klasse 7b von Klassenlehrerin Jennifer Ruf mit ihren 18 Schülern, darunter Kinder aus Syrien, Rumänien, Kroatien und Russland probten mehrere Tage, um beim internationalen Theaterfestival Theatertage am See in Friedrichshafen auftreten zu können.

Über verschiedene Vertrauens- und Sensibilisierungsübungen, Wahrnehmungs-, Entspannungs- und Konzentrationsaufgaben, Partner- Gruppenspiele, Rhythmik und Koordination, sowie die Arbeit an Körper, Stimme und emotionaler Ausdruckskraft lernten die Spieler, sich in unterschiedliche Rollen zu begeben. Außerdem entwickelten die Spieler mit ihren Erfahrungen das Theaterstück, das aus einer vorgegebene Geschichte in fünf Akten entstand. Das Stück handelt von einem Mädchen, das aus der Heimat fliehen muss, in einem anderen Land ankommt und dort herzlich aufgenommen wird. Ziel des Projektes war es, das Theater näher kennenzulernen, ein Stück aufzuführen und natürlich als Klasse enger zusammenzuwachsen „Das alles haben wir auf jeden Fall erreicht“ berichtet Jennifer Ruf.

Dann wurde es spannend: Nach mehreren Generalproben trat die Gruppe vor über 200 Besuchern auf und erntete zum Schluss großen Applaus. „Die Woche hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich möchte gerne weiter Theaterspielen.“ war das Resumee eines Siebklässlers und eine andere Akteurin meinte: „In der Woche habe ich gelernt, dass ich nicht soviel Angst haben muss, wenn ich vor Leute spreche.“

Ein besondere Dank für die sehr spannenden und ereignisreichen Theatertage gilt dem Verein Theatertage am See, der die Kosten für die Schauspielerin übernommen hat. Auch der Förderverein der Döchtbühlschule beteiligte sich finanziell und ohne Unterstützung beim Transport durch die Eltern wäre der Auftritt in Friedrichshafen nicht möglich gewesen.

Wer das Stück noch einmal sehen möchte, der kann das am Schulfest machen, denn dort werden die jungen Schauspieler nochmal ihr Können auf der Bühne zeigen.

 Über 150 Schulen aus ganz Deutschland hatten sich um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung beworben, 20 von ihnen haben es in die Endrunde geschafft. Eine Jury wählte daraus die fünf Gewinner, die sich über ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro freuen dürfen. Die 15 übrigen Schulen erhalten Anerkennungspreise von jeweils 1.000 Euro – darunter auch die Döchtbühlschule in Bad Waldsee
Die Phantasie von Schülern und Lehrern zum Thema Klimaschutz kannte auch diesmal keine Grenzen: 157 Teams mit insgesamt über 5.500 Schülerinnen und Schülern nahmen an dem zum zehnten Mal ausgelobten und mit 65.000 Euro dotierten Schulwettbewerb um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung teil. Energiesparmaßnahmen an Schulgebäuden oder die Ausbildung von Energiebeauftragten fanden sich ebenso unter den Einsendungen, wie Aktionswochen und Ausstellungen zum Klimaschutz oder Musikvideos und Apps zum Energiesparen.
Aus allen Einsendungen schafften es 20 Beiträge in die Endrunde und am 8. März ermittelte die Wettbewerbsjury daraus die Gewinner der fünf mit jeweils 10.000 Euro dotierten Hauptpreise. Doch auch die 15 anderen Beiträge, die es in die „Top 20“ geschafft hatten, dürfen sich freuen: Sie erhalten einen Anerkennungspreis von jeweils 1.000 Euro.

Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung, zeigte sich von Art und Umfang der Wettbewerbsbeiträge begeistert. „Dass wir mit 157 Wettbewerbsbeiträgen einen Teilnahmerekord erreicht haben, belegt die nach wie vor große Bedeutung des Themas Klimaschutz an Schulen. Wir gratulieren den Gewinnern und hoffen, dass ihre vorbildlichen Projekte auch andere Schulen zu Aktivitäten im Klimaschutz motivieren.“
Und die Gewinner sind …
Folgende Projekte, Teams bzw. Schulen sind Gewinner eines Hauptpreises von jeweils 10.000 Euro:
 die „Prima-Klima-Kids“ der Geschwister-Scholl-Schule Blieskastel (Saarland) für ihre vielfältigen Klimaschutz-Aktivitäten
 die Umwelt-AG der beruflichen Schule Uferstraße in Hamburg für ihr Projekt „Klimaschutz inklusiv“
 das „EinSparProjekt-Team“ der Kimmelmannschule in Karlsruhe für seinen Energiesparsong
 das Gymnasium Marne (Schleswig-Holstein) für sein Energiehaus-Projekt
 die Mannlich-Realschule plus in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) für ihr Projekt „Energiesparen mit Augmented Reality“.
Folgende Schulen, Teams bzw. Projekte erhalten Anerkennungspreise von jeweils 1.000 Euro:
 die Klasse 7a der Döchtbühlschule in Bad Waldsee (Baden-Württemberg) für ihr Projekt „Wieviel ist eigentlich 1 kg CO2?“
 das Team „Klima-Maister“ des Gymnasiums Brandis (Sachsen) für sein Projekt „Maisspindel als nachhaltiger Rohstoff“
 der AK Energie und Umwelt des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums in Burglengenfeld (Bayern) für seine Klimaschutz-Aktivitäten
 der Kurs 01FSL Lebensmitteltechniker der beruflichen Schule Butzbach (Hessen) für seine Ausstellung „Ernährung und Klima“
 das St.-Pius-Gymnasium in Coesfeld (Nordrhein-Westfalen) für sein Schuljahresprojekt „Das ökologische Jahr“
 das Filmteam der Klasse 9b des Karl-von-Closen-Gymnasiums in Eggenfelden (Bayern) für seinen Kurzfilm „Der Klimawandel aus Kinderaugen“
 die 10-er Technik-Umwelt-AG der Erich-Fried-Hauptschule in Gladbeck (Nordrhein-Westfalen) für ihr mobiles Hybridkraftwerk
 das Staatliche Berufsbildende Schulzentrum Jena-Göschwitz für seine Aktivitäten zur Elektromobilität
 die AG „Wir Klimaretter“ des Gymnasiums in Lilienthal (Niedersachsen) für ihre Klimaschutz-Aktivitäten
 die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Mühlacker (Baden-Württemberg) für ihr gemeinsam mit der Schule am Winterrain in Ispringen sowie der Gustav-Heinemann- und der Bohrainschule in Pforzheim realisiertes inklusives Solarprojekt
 das Kuniberg Berufskolleg in Recklinghausen für seine jährlich stattfindende Klimawoche
 die Energieexperten der Otto-Burrmeister-Realschule in Recklinghausen für ihre Energietage „Viele Wege führen zum Strom“
 der Leistungs- und Begabtenkurs 10 des Friedrich-Engels-Gymnasiums in Senftenberg (Brandenburg) für seinen Projekttag „Klimawandel nicht mehr aufzuhalten?“
 die Klima-AG des Ferdinand-Porsche-Gymnasiums in Stuttgart für ihre Ausstellung „Klimawandel zum Anfassen – Klimaschutz zum Anpacken“
 die Profilgruppe 9 des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums in Zwickau für ihr Projekt „Energiesparschule“.