Döchtbühlschule Bad Waldsee | Starke Schule. Starke Menschen.

Grund- und Werkrealschule im Bildungszentrum Bad Waldsee

Ein wichtiger Baustein der Döchtbühlschule ist die sogenannte Challenge. Die Idee der Döchtbühl Challenge ist es, einmal jährlich im Klassenverband eine selbst gestellte herausfordernde Aufgabe zu bestehen, die es im Team zu bewältigen gilt. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler sich mit ihren Stärken und Schwächen kennenlernen, persönliche Grenzen erweitern, Teamfähigkeit, Ausdauer, Durchhaltevermögen, sich zurücknehmen, Selbstdisziplin und vieles mehr ausbilden.

Um das zu erreichen, darf die Herausforderung nicht zu leicht sein – das gibt keinen Selbstwert! -, aber auch nicht zu schwer. Man muss sie – mit Mühe! – schaffen können. Das macht stark! Die Herausforderung muss zur Klasse passen und kann demzufolge aus vielen Bereichen kommen: Sport, Erlebnispädagogik, Kunst, Umwelt, Musik, sozialer oder kultureller Bereich. Die Döchtbühl Challenge wird im wöchentlichen Klassenrat geplant und vorbereitet.

Die Durchführung erfolgte dieses Jahr wieder in der Woche vor den Herbstferien und zahlreiche verschiedene Aufgaben standen dabei an:

Die Klasse 5 verkaufte – selbst organisiert – Muffins und Kuchen auf dem Pausenhof.

Die Klasse 6 unternahm den Versuch, mit einem einfachen Gegenstand durch Tauschen in der Stadt Wertschöpfung zu betreiben – was den Schülern hervorragend gelang.

Die Siebtklässler hatten sich der Herausforderung gestellt, nach Weingarten zu gehen. Zu Fuß – eine echte Herausforderung, die alle auch gut bewältigten.

Die Klasse 8 a übte – für viele zum ersten Mal – Ukulele und hatte an der Schulversammlung dann ihren ersten Auftritt. Die 8 b radelte nach Ravensburg und auch wieder zurück, insgesamt über 50 km.

Die Klasse 9 a veranstaltete bereits im Sommer ein Turmspringen vom 10 Meter Turm und jetzt ein Herbstbaden im Bodensee – eine kühle Anglegenheit (siehe Foto) Die Klasse 9 b musste selbstständig ein herbstliches Menü planen, kochen und aufessen. Und das alles ohne Klassenlehrerin, die krank war an dem Termin!

Auch die Zehner befassten sich mit Ernährung und informierten sich übers regionale und gesunde Einkaufen und Kochen in Bad Waldsee.

Ihren Abschluss fand die „Döchtbühl Challenge“ in der Werkrealschulversammlung, die in der Mensa stattfand. Hier stellten die Klassen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern ihre Challenge vor und genossen voller Stolz den Applaus der ganzen Werkrealschulgemeinschaft.

  • Challenge19
  • Herbstbaden

 Rückblick Schuljahr 2018/2019

Ende Juli war es endlich so weit – nach vielen Mails, Elternabenden, Infoschreiben und Planungen ging es für die Klasse 8a der Döchtbühlschule in die Nähe von Rottenburg. Dort sollte eine einwöchige Waldwoche in Zusammenarbeit mit dem Bergwaldprojekt e.V. stattfinden. Neben dem Projektleiter Hendrik v. Riewel begleiteten vier pädagogische Mitarbeiter die Schüler bei ihren Arbeiten im Wald – unser Koch Eduardo sorgte über die Woche mit vegetarischem Essen für das leibliche Wohl der Gruppe. Das Ziel dieser Waldwoche war es, das Habitat der Geburtshelferkröte im Areal um den Märchensee zu pflegen und die umliegenden, gesunden Wälder instand zu halten. Die Arbeiten der Schüler waren sehr vielfältig – im Wald wurde gesägt, ausgegraben und entbuscht. An einigen Tümpeln wurde mithilfe von Wathosen und Rechen versucht, den Nährstoffgehalt des Wassers zu reduzieren. Mit dem aktiv geleisteten Beitrag zum Arten-, Wald- und Klimaschutz erlebten die Jugendlichen das Ökosystem Wald mit allen Sinnen. Durch den Einblick in die Forstarbeiten und mit der professionellen Begleitung durch die Mitarbeiter des Bergwaldprojektes, wissen die Schüler nun um die Wichtigkeit und die Anstrengungen zur Aufrechterhaltung dieses Ökosystems. Dies wiederum trägt zur persönlichen Sensibilisierung für den Schutz der Natur, zur ökologischen Bewusstseinsbildung und zu umweltverträglichem Handeln bei. 

Einen ausführlicheren Bericht mit einigen Bildern gibt es hier.

Mit drei Schulmannschaften war die Döchtbühlschule beim diesjährigen Kreisfinale im Rahmen des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in den leichtathletischen Disziplinen an den Start gegangen. Im Stadion in Weingarten kämpften verschiedene Schulmannschaften aller Schularten ab Klassenstufe 5 um die Titel.

Obwohl alle Mannschaften zum Kreismeister gekürt worden, endet für sie dieser Wettbewerb auf Kreisebene. Die Zahl der teilnehmenden Schulen ist bei dieser Schulart seit Jahren rückläufig. Das ist schade, denn gerade durch diesen Mannschaftswettbewerb mit dem gemeinsamen Punktesammeln wird Integration und Zusammenhalt gefördert.

Trotzdem ist es für Schüler immer wieder ein Erlebnis an solch einem Wettkampf teilzunehmen, weshalb wir sicherlich auch nächstes Jahr wieder mit einer starken Mannschaft an den Start gehen werden.

 

Die Klassen 9a und 9b besuchten vom 3. – 7. Juni 2019 unsere Bundeshauptstadt Berlin. Bei bestem Wetter über die ganze Woche hinweg, gab es viel Kulturelles, Geschichtliches und Politisches zu sehen – und Zeit zum Bummeln war natürlich auch.

Nachdem wir mit dem Zug am Berliner Hauptbahnhof angekommen waren, ging es mit S- und U-Bahn zu unserer Unterkunft, dem acama Hostel, weiter. Dort konnten wir unsere Zimmer beziehen. Viel Zeit blieb jedoch nicht, mussten wir uns doch für den Disco-Besuch im Matrix herrichten.

Am nächsten Morgen stand Sightseeing auf dem Programm. Alexanderplatz und dann mit der Linie 100 durch das Regierungsviertel bis zum Bahnhof Zoo. Wir sahen die Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche, liefen durch das Europa-Center mit seiner faszinierenden Wasseruhr und staunten im KaDeWe über die Preise für Rolex und co. Gut gestärkt fuhren wir am Nachmittag zum Potsdamer Platz,  gingen durch das Holocaustmahnmahl, passierten das Brandeburger Tor und wandelten unter den Linden. Am Abend wurden wir von der faszinierenden Show im Friedrichststadtpalast mitgerissen.

Am Mittwoch sahen wir vormittags die Wachsfiguren bei Madame Tussauds. Zum Glück waren die Räume gut klimatisiert, denn draußen hatte es 34 °C – es war zum dahinschmelzen. Über die Unterdrückung in der DDR konnten wir uns Später in Berlin-Hohenschönhausen informieren, dem berüchtigten Stasigefängnis. Später gab es am Orankesee dann endlich die verdiente Abkühlung. Auf dem Heimweg ins Hotel bestaunten wir noch die Eastside-Gallary und einige Hütchenspieler. In der Parkanlage „Tempelhofer Flugfeld“, dem alten Berliner Flughafen, konnten wir diesen schönen Sommertag so langsam ausklingen lassen.

Endlich war es soweit: Donnerstag, es ist Shopping Time. Nun konnten wir uns mit den Produkten eindecken, welche es in der Provinz nicht gibt: z. B. Nike-Socken! Am späten Nachmittag wurden wir noch in den Bundestag eingeladen. Natürlich kam gerade dann der lang ersehnte Regen. Nach dem Gespräch mit dem Mitarbeiter von Frau Brugger (sie hat uns als Bundestagsabgeordnete eingeladen), wurden wir in der Bundestagskantine verpflegt. Darauf ging es auf geheimen, unterirdischen Pfaden in das Reichstagsgebäude. Wir hatten dort die Möglichkeit eine Bundestagssitzung zu lauschen und sahen dann auch die Bundestagsabgeordnete bei der Arbeit. Von der Kuppel hatten wir eine wunderschöne Sicht über Berlin.

Als wir am Freitag die Heimreise antraten, freute sich der ein oder andere schon wieder über das beschauliche Bad Waldsee. Viele Eindrücke und Erfahrungen sind uns noch in Erinnerung geblieben. Unsere Lehrer Frau Martin, Herr Gassner und Herr Schmid hat es auch gut gefallen.

Was nicht fehlen darf: In Berlin kann man bei McDonalds oder einen Döner essen gehen!

 

Liebe Eltern der Klassen 4, liebe Viertklässlerinnen, liebe Viertklässler,

wir, die Werkrealschule Döchtbühl, laden Sie und Euch ganz herzlich ein, am Donnerstag, den 21. Februar 2019 von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr unsere Schule und die zukünftige Klassenlehrerin der Klasse 5 kennenlernen. Wir machen einen Rundgang durch unser Haus, freuen uns auf Ihre und Eure Fragen. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.