Döchtbühlschule Bad Waldsee | Starke Schule. Starke Menschen.

Grund- und Werkrealschule im Bildungszentrum Bad Waldsee

Ausbildungsbetriebe und Berufe kompakt erleben und kennenlernen. Das
galt es, als am Donnerstag, den 22. Februar 2018 die Schülerinnen und
Schüler der Klassen 9 und 10 die Bildungsmesse in Ravensburg besuchten.
Über 130 Firmen, Betriebe, Unternehmen und Berufsschulen präsentierten
sich in der Oberschwabenhalle auch unseren Schülern. Begleitet wurden
diese von den Klassenlehrern Grace Issadi und Martin Streicher, sowie
Katharina Abel und Uli Gassner.
Zunächst waren die Schüler überwältig von dem großen Angebot an
Informationen. Doch das legte sich schnell und die Schüler machten sich
auf, Stände mit ihren Wunschberufen zu erkunden. Mancher fand sogar
seinen Praktikumsbetrieb aus Klasse 8 wieder und so kam man schnell ins
Gespräch. Viele Mitmachangebote sorgten für einen abwechslungsreichen
Aufenthalt auf der Bildungsmesse.
„Dies ist ein wichtiger Baustein in unserer Berufswegeplanung, “ so
Gassner, welcher auch zuständig für die Berufsorientierung an der DBS
ist. „Hier können die Schülerinnen und Schüler Informationen über
Ausbildungsberufe und Firmen in unserer Region erhalten und natürlich
netzwerken. Oftmals ist der persönliche Kontakt das entscheidende
Zünglein an der Waage, um einen Ausbildungsvertrag zu bekommen.“ Manche
Betriebe böten sogar noch Ausbildungsplätze für September 2018 an.
Diese Maßnahme wurde vom Förderverein der Döchtbühlschule unterstützt.

  • Bildungsmesse
  • Bildungsmesse2
  • Bildungsmesse3

Politik erleben einmal ganz praktisch

Die Werkrealschulversammlung der Döchtbühlschule hatte in ihrer letzten Sitzung prominenten Besuch. Die Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Petra Krebs, nahm an der Versammlung teil und verfolgte aufmerksam wie die „Neuner” für ihren Einsatz als "Erstipaten” (Begleitung der Ganztagserstklässler beim Mittagessen und in der Mittagsfreizeit bis zu den Herbstferien) ihr Zertifikat bekamen, wie über eine Änderung der Schulordnung (telefonische Entschuldigung beim Fernbleiben vom Unterricht bis 7.15 Uhr) diskutiert wurde und wie das Thema „Toiletten” die Schulgemeinschaft bewegt. Zum Abschluss der Schulversammlung fand die Landtagsabgeordnete lobende Worte für die engagierten Schülerinnen und Schüler und zog Parallelen zwischen der Schulversammlung und dem Stuttgarter Landtag. Dann stellte sich Frau Krebs den Fragen der Werkrealschüler, die vom Alter der Politikerin über die Legalisierung von Cannabis bis zum Verbot von Verbrennungsmotoren gingen.

Wieder ist ein Schulgartenjahr zu Ende. Wie jedes Jahr haben viele Klassen im Schulgarten mitgewirkt und wurden unter der sachkundigen Beratung von Beate Weber, unserer bewährten Schulgärtnerin,in die Geheimnisse des Gartenbaus eingeführt. Im Sommer entstand unter der Leitung von Sandra Rauhut Kunst im Garten: ein Barfußweg, verschiedene Möbel zum Sitzen und Tische. Ein Mini-Garten wurde kreiert und der Teich erhielt einen echten Beach….Die 4. Klassen schlossen ihr Schulgarten Jahr mit Pizza backen und Genuss der eigenen Kartoffeln ab. Natürlich wurde auch das geerntete Gemüse verzehrt. Die Erstklässler haben Apfelsaft gepresst. Die Neuntklässler verkaufen ihre selbst hergestellten Kosmetikprodukte mit Kräutern und Blüten aus dem Schulgarten am Tag der offenen Tür. Danken wollen wir allen, die den Schulgarten unterstützen und freuen uns schon auf die Frühjahrsblüher und auf das gesunde Pausenvesper mit gesponsertem Obst und Gemüse von Onkel Robert.

  • Finale
  • Graben
  • Kompost
  • Lecker
  • Spaten

 

Am Freitag, den 24.11.2017 findet ab 17.00 der alljährliche Tag der offenen Tür der Döchtbühlschule statt. Eingeladen sind alle Eltern und ganz besonders die Eltern der zukünftigen Erstklässler. Die Döchtbühlschule möchten den Eltern und ihren Kindern die Gelegenheit geben, die Grundschule näher kennenzulernen. Auch die Werkrealschule öffnet ihre Türen und eingeladen sind ebenfalls alle Eltern und besonders die Eltern der Viertklässler. Der Beginn ist um 17.00 Uhr mit einer gemeinsamen Eröffnung, die musikalisch vom Grundschulchor umrahmt wird. Danach stehen den Besuchern alle Türen offen und es warten viele interessante Angebote darauf, von Klein und Groß angenommen zu werden. Neben Bastelangeboten und Ausstellungen wird es auch Spiel, Spaß und Bewegung in den Klassenzimmern und in der Turnhalle geben. Natürlich stehen auch die Schulleitung und die zukünftigen Erstklasslehrerinnen der Grundschule für Fragen zur Verfügung. Außerdem können alle Besucher den eben produzierte Film der Döchtbühlschule anschauen und sich über einen Schultag eines Grund- und eines Werkrealschülers informieren. Für das leibliche Wohl sorgen die Viertklässler mit Muffins, Punsch und vielleicht auch Waffeln.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a untersuchten im Rahmen der Unterrichtseinheit Stadtentwicklung die Barrierefreiheit ihrer Stadt.

Vom Städtischen Altenpflegeheim Spital zum Heiligen Geist bekamen sie einen Rollator und einen Rollstuhl gestellt, um Hindernisse in Verkehrs- und Außenanlagen zu überprüfen. Die aktuell einzig angefahrene barrierefreie Bushaltestelle befindet sich am Döchtbühlzentrum. Was eine barrierefreie Haltestelle ausmacht, wurde zuvor im Unterricht besprochen.  Schnell mussten die Schüler feststellen, dass Treppen und steile Anstiege für Menschen mit Einschränkungen beim Gehen nicht oder nur schwer zu meistern sind. Die untersuchten Gehwege waren zwar meist in ihren Grenzen klar erkennbar, doch nicht alle erschütterungsarm bzw. mit engen Passagen der Durchgang erschwert. Dass Querungshilfen wie Ampeln mit speziellen Drückern für Sehbehinderte ausgestattet sind, wussten noch nicht alle Teilnehmer. Vor allem die Überwindung von Höhenunterschieden in Form von Geschäften mit Treppenaufgang und hohen Bordsteinkannten bereiteten immer wieder Probleme. Die Notwendigkeit von speziellen  Parkplätzen und verständlicher Informationsvermittlung erkannten die Schüler ebenso.

Auf dem Kopfsteinpflaster der Altstadt „erfuhren“ die Schüler im wahrsten Sinne des Wortes, was dies für Menschen mit Mobilitätseinschränkung bedeutet. Eine „Rolli-Bahn“ fanden sie eine sinnvolle
Lösung. Der Aufzug am Rathaus, der Treppenlift der Sparkasse oder die Rampe am Haus am See, fanden die Schüler gelungene Hilfen.

„Es war ganz schön schwer mit dem Rollator, als die Pflastersteine kamen“, schilderte Edgard anschließend seine Erfahrungen. Argjend und Melih meinten: „Die Überquerung der Straße ohne Ampel oder Zebrastreifen war die größte Herausforderung.“ Ganz geschweige davon, einen Rollstuhl alleine zu steuern. Was von dem Rest der Klasse ein zustimmendes Kopfnicken bekam.

Text und Fotos Uli Gassner

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