Döchtbühlschule Bad Waldsee | Starke Schule. Starke Menschen.

Grund- und Werkrealschule im Bildungszentrum Bad Waldsee

Schlüssel und Schloss, Nut und Feder, Topf und Deckel

Mit einem lauten Knall begann das zweite "Döchtbühlforum für Ausbildung", denn auch dieses Jahr soll die Zusammenarbeit zwischen Bildungspartnern und Schule zünden. So haben sich am Donnerstag, den 15. Oktober 2020 die Bildungspartner der Döchtbühlschule, Lehrer und Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 in der Mensa getroffen, um sich über den passgenauen Übergang von Schule und Ausbildung auszutauschen.

Es muss die Mischung stimmen, dass es richtig zündet. Es muss passen zwischen Bildungspartner, Schule und Schülern, wie Schulleiter Frank Wiest gekonnt die chemische Schülerdemonstration unter Anleitung von Kollege Helmar Fischer in seiner Begrüßung aufgriff. Das Ziel der Kooperation sei es: "Die Schulabgänger in die für sie passenden Unternehmen zu bringen und damit auch dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken". Dass dies eine große Aufgabe ist, verdeutlichte er mit hunderten von Schlüsseln und einem Schloss - welcher passt? Lobend erwähnte der Schulleiter auch, dass alle Schülerinnen und Schüler einen Praktikumsplatz erhalten haben und so die Jugendlichen und die Betriebe sich kennen lernten.

Auch Bürgermeister Matthias Henne ließ es sich nicht nehmen, ein Grußwort zu sprechen. Dabei ging er nicht nur dankend auf die Bildungspartner ein, sondern richtete auch einen klaren Apell an die Schülerinnen und Schüler, sie sollen an ihren Traumberuf glauben. So berichtet er aus seiner Vita, wie er zunächst bei einer Bank arbeitete und erst später sein Traum Bürgermeister erfüllt wurde.

Karrierebegleiterin Hilde Purkart moderierte Jennifer Kwittung von der Handwerkskammer Ulm an. Diese konnte mit ihrer erfrischenden Art sofort den ganzen Saal für sich gewinnen. Der Imagefilm des Handwerks und viele weitere Ideen wie Betriebe Auszubildende gewinnen können mündete in einem regen Austausch im Forum. Dass dabei für die "Generation Z" soziale Medien von großer Bedeutung sind, kam immer wieder zur Sprache.

Dann wurde es feierlich: Drei neue Bildungspartner unterzeichneten die Kooperationsverträge. Diese sind die Firma Omnibus Müller, Schöller Fördertechnik und thüga Energienetze. Die Döchtbühlschule bedankt sich recht herzlich bei den neuen Bildungspartnern für deren Bereitschaft und natürlich den 17 Bestehenden für das Engagement rund um die Berufsorientierung.

Im folgenden Impulsvortrag "Schülerpraktikum - so macht das die Schreinerei Wirth-Bucher" zeigte Firmeninhaber Michael Bucher gekonnt auf, welche Philosophie hinter eines Praktikum in seinem Betrieb steckt. Betreuung, Information und praktisches Handeln müssen wohl koordiniert werden. "Denn" so der Kreishandwerksmeister weiter " es werde viel Zeit und Energie in die Gewinnung von Auszubildenden gesteckt und dann müsse auch die Woche des Praktikums eine entsprechende Qualität aufweisen, wenn man Jugendliche für einen Beruf begeistern will."

Bei einer Stärkung am Buffet, das die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 unter Anleitung von Natalie Renz und Afra Schedler aufgebaut hatten, wurde nochmals viel gefachsimpelt: Topf und Deckel oder wie gelingt der Übergang Schule-Beruf.

Im letzten Forumsblock informierten Karrierebegleiterin Hilde Purkart und Berufswahllehrer Uli Gassner über das Berufswahl ABCD der Döchtbühlschule: Ausbildungsstellen, Ausbildungsberufe und Auszubildende kennenlernen, Berufswahl eingrenzen, Chance erkennen, Dein Weg. Dass sie dabei tatkräftig von ihren Interviewpartnern, den Schülerinnen und Schülern, unterstützt wurden, ist fast schon eine Selbstverständlichkeit. Die Jugendlichen erzählten von ihren Erfahrungen im Praktikum und welche Ziele sie sich gesteckt haben.

Das Schlusswort gehörte wieder dem Schulleiter der Döchtbühlschule. Er bedankte sich bei allen Teilnehmern und verriet schon den Termin für das dritte Döchbühlforum für Ausbildung: 14. Oktober 2021 - Wir freuen uns darauf.

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